Haus verkaufen

Es gibt verschiedene Situationen, in denen man ein Haus verkaufen möchte. Oftmals sind es persönliche Umstände, wie die räumliche Veränderung aufgrund eines neuen Berufes, oder auch der Auszug der Kinder und das Zu-Groß-Sein des Hauses. Aber auch das erben eines Hauses kann Anlass dazu sein, ein Haus auf dem Immobilienmarkt anzubieten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Haus zum Kauf anzubieten. Oftmals wird der Verkauf über einen Immobilienmakler oder die Hausbank abgewickelt. Diese bieten das Haus auf dem Markt an, und haben die Kenntnis, dies auf professionelle Art und Weise zu tun. Denn ein Haus zu verkaufen ist für einen Laien nicht unbedingt einfach. Die Vorzüge des Hauses müssen optimal hervorgehoben werden, in Wort und Bild. Auch gilt es, das Haus in den entsprechenden Medien anzubieten, Zeitungsanzeigen und Inserate auf online Immobilienportalen sind die gängigsten Methoden. Sie verstehen es auch, eine Hausbesichtigung professionel durchzuführen. Für ihre Leistungen kassieren sie natürlich auch eine Maklercourtage, von Verkäufer und Käufer. Der Hausverkäufer hat jedoch auch die Möglichkeit, sein Haus selbst auf dem Markt anzubieten und die gängigen Methoden zu nutzen. Dies ist durchaus mit einem gewissen Aufwand an Zeit und Geld verbunden, ist aber dennoch durchaus Erfolg versprechend. Denn hier spart auch der Verkäufer die übliche Maklercourtage und schont somit sein Budget.

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Der erfolgreiche Verkauf eines Hauses ist von mehreren Faktoren abhängig, die man zumindest teilweise auch beeinflussen kann. Je nach Zustand des Hauses genügt es, vor Hausbesichtigungen einmal durchzuputzen. Auch sollte man beachten, dass sich ein geschmackvoll eingerichtetes Haus besser verkauft als ein leeres – es vereinfacht es potentiellen Hauskäufern, sich das Haus in eingerichtetem Zustand vorzustellen. Auch kann es sich lohnen, einige Mängel vor dem Verkauf zu richten. Denn nicht nur der erste Eindruck zählt, beim Hauskauf auch der zweite. Ein Entscheidungskriterium für potentielle Hauskäufer ist es aber auch, wann der frühestmögliche Einzugstermin ist, wann das Haus zur Verfügung steht.

© Uli Carthäuser / pixelio.de

Ist der Käufer für ein Haus gefunden, so gilt es, einen Kaufvertrag aufzusetzen und den Kauf durch einen Notartermin zu besiegeln. Hierfür werden nochmals Kosten fällig, die Notargebühr orientiert sich am Kaufpreis – ebenso wie die Grunderwerbssteuer, die der Hauskäufer zu begleichen hat.

Das Gesetz schreibt es vor, dass vor dem Hausverkauf dem Hauskäufer ein Energieausweis vorgelegt werden muss. Dieser ist nicht nur beim Verkauf, sondern auch bei der Vermietung des Hauses gesetzlich vorgeschrieben.

Wer ein Haus erbt, dem steht frei, dieses zu verkaufen – oftmals muss er dies sogar tun. Denn die anfallenden Steuern für das Erbe können je nach Wert des Hauses / des restlichen Erbes unterschiedlich hoch sein und manchmal übersteigt die Erbsteuer die Liquidität des Erben. So kann es notwendig werden, das Haus möglichst schnell zu verkaufen, um diese Steuer zu begleichen. Eine Möglichkeit auf Hauskäufer, um vielleicht ein Schnäppchen zu machen. Denn wer sein Haus nicht nur verkaufen möchte sondern auch muss, der ist oftmals bereit, Abstriche beim Preis zu machen. Dies betrifft nicht nur Hausbesitzer, die ein Haus geerbt haben. Auch wer seine Lebensumstände bereits verändert hat und das Haus nur noch Ballast darstellt, oder wer das Haus dringend verkaufen muss um sich finanziell zu rehabilitieren, der wird ebenfalls einen Rabatt einem potentiellen Hauskäufer gewähren. Zu beobachten ist dies gerade in den Jahren 2007 bis 2009, wo die Wirtschaftkrise vielerorts auch eine Immobilienkrise nach sich zieht. Dies war nicht nur in den USA zu beobachten, sondern auch auf anderen Immobilienmärkten, auf denen Häuser und Wohnungen bisher höchstpreise erzielten. Hier hat sich der Markt wieder normalisiert. Beispielsweise war dies im spanischen Marbella oder auf der Insel Mallorca zu beobachten. Andere beliebte Standorte wie beispielsweise München hingegen sind nach wie vor hochpreisig – hier ist die Nachfrage nach wie vor entsprechend hoch.